Die legendäre ADFC-Sternfahrt in Berlin steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Mehr Recht fürs Rad - Viva la Radvolution!“

Die legendäre ADFC-Sternfahrt in Berlin steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Mehr Recht fürs Rad - Viva la Radvolution!“ © ADFC / Deckbar

Presse-Einladung: Große ADFC-Sternfahrt am 4. Juni / „Mehr Recht fürs Rad!"

Einladung zur großen ADFC-Sternfahrt in Berlin am 4. Juni 2023 unter dem Motto „Mehr Recht fürs Rad - Viva la Radvolution!“

Unter dem Motto „Mehr Recht fürs Rad – Viva la Radvolution!“ ruft der Fahrradclub ADFC am ersten Sonntag im Juni zu einer großen Fahrradsternfahrt in der Hauptstadt auf. Auf 20 Routen fahren zehntausende Radfahrerinnen und Radfahrer aus ganz Berlin und Brandenburg durch die Stadt und über Autobahnen zum ikonischen Großen Stern. Dort wird ein weithin sichtbares Zeichen für die Radvolution und ein fahrradfreundliches Straßenverkehrsrecht gesetzt. Denn das veraltete Straßenverkehrsgesetz behindert den fahrradfreundlichen Umbau der Straßen und es verhindert verkehrsberuhigte, lebenswerte Wohnviertel – in Berlin und bundesweit.  

Einsteigen zur Fahrradsternfahrt kann man an 69 Orten in Brandenburg und in der ganzen Stadt Berlin. Mehrere Gruppen fahren sogar über Nacht oder auf Mehrtagestouren nach Berlin, unter anderem aus Osnabrück, Leipzig, Dessau, Stettin und Frankfurt / Oder. Besonderes Highlight sind die zwei Kinderrouten ab Bahnhof Jannowitzbrücke und dem Heidelberger Platz. Etwa ein Drittel der Teilnehmenden werden in Wannsee zusammentreffen und mit spektakulären Eindrücken über die berühmte AVUS nach Norden fahren. Die anderen Routen treffen sich an der A100 und fahren gemeinsam über den eigens für den Radverkehr freigegebenen Südring. Höhepunkt ist die gemeinsame Ehrenrunde am Großen Stern. Danach trifft man sich entspannt beim Umweltfestival nahe dem Brandenburger Tor.   

Wir laden Sie herzlich ein zur Berichterstattung:

ADFC-Sternfahrt „Viva la Radvolution“

Fahrraddemonstration für ein fahrradfreundliches Straßenverkehrsrecht, teils über Autobahnen,

mit Zehntausenden auf Rädern und mehr als 1.000 Kilometern Gesamtstrecke

am Sonntag, 4. Juni 2023

Zieleinfahrt: Ab 14 Uhr am Großen Stern in Berlin („Goldelse“)

Fotos / Interviews mit ADFC-Bundesvorsitzender Rebecca Peters: 14.45 Uhr, Großer Stern

Alle Routen der ADFC-Fahrradsternfahrt finden Sie auf www.berlin.adfc.de/sternfahrt.

Hinweise an (Foto-)Redaktionen: Rebecca Peters, ADFC-Bundesvorsitzende, und Eberhard Brodhage, Vorstand des ADFC Berlin, stehen ab 14.45 Uhr gemeinsam am Großen Stern für Fotos mit großflächigen Radvolution-Kampagnenmotiven sowie Interviews zur Verfügung. Bitte melden Sie sich zur besseren Koordination an unter presse [at] adfc.de. Nach der Veranstaltung finden Sie Pressefotos in der Foto-Cloud des ADFC Berlin. Diese Pressemitteilung wird sowohl vom ADFC-Bundesverband als auch vom ADFC Berlin versendet. Eventuelle Dopplungen bitten wir zu entschuldigen.     

Über den ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit über 220.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

Kontakt ADFC-Bundesverband

Pressesprecherin Stephanie Krone

Pressereferent Johannes Wallat

Telefon: 030-209 14 98-65 (Rufumleitung mobil)

E-Mail: presse [at] adfc.de

Kontakt ADFC Berlin

Pressesprecher Karl Grünberg

Telefon: 030-44 84 724 (Rufumleitung mobil)

E-Mail: presse [at] adfc-berlin.de

Downloads

Einsteigen zur großen ADFC-Sternfahrt kann man an 69 Orten in Brandenburg und Berlin. Die Gesamtstrecke beträgt über 1.000 Kilometer und führt teils über Autobahnen.

Copyright: ADFC Berlin

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Für die legendäre ADFC-Sternfahrt in Berlin werden sogar Autobahnen freigegeben

Für die legendäre ADFC-Sternfahrt in Berlin werden sogar Autobahnen freigegeben

Copyright: ADFC / Deckbar

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Ziel der ADFC-Sternfahrt in Berlin ist der ikonische Große Stern

Ziel der ADFC-Sternfahrt in Berlin ist der ikonische Große Stern

Copyright: ADFC / Deckbar

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https://bochum.adfc.de/artikel/presse-einladung-grosse-adfc-sternfahrt-am-4-juni-mehr-recht-fuers-rad

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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